Im Herbst 2024 drehte sich im Tüftellabor Einstein Zug alles um Geschwindigkeit und Kreativität: Beim Mausefallenfahrzeug-Workshop bauten Kinder aus Alltags- und Upcyclingmaterialien ihre eigenen Rennflitzer – mit dem Ziel, acht Meter in Rekordzeit zurückzulegen.
Mit CDs, Schallplatten, Holzresten und Bauteilen aus dem Lasercutter entstanden ganz unterschiedliche Konstruktionen – jedes Fahrzeug ein Unikat. Die jungen Tüftlerinnen und Tüftler feilten, schraubten, sägten und probierten aus, wie sich die Kraft einer gespannten Mausefalle am besten auf die Räder übertragen lässt. Der Werkstattboden wurde zur Teststrecke, an der immer wieder justiert, optimiert und neu gestartet wurde.Der Workshop fand grossen Anklang und bewies einmal mehr: Wenn Technik, Spiel und Erfindergeist zusammentreffen, entstehen nicht nur spannende Projekte, sondern auch jede Menge Spass. Zum Schluss traten die Mausefallenflitzer gegeneinander an – und die schnellsten schafften die acht Meter in beeindruckender Zeit. Herzliche Gratulation an die Gewinnerinnen und Gewinner!
Hintergrundwissen zum Projekt
Eine Mausefalle ist ein einfacher Kraftwandler: Die Spannenergie der Feder wird über einen Schnappbügel als Hebel auf das Fahrzeug übertragen. So wird potentielle Energie in kinetische Energie umgewandelt. Die Herausforderung beim Bau eines Mausefallenfahrzeugs liegt darin, diese begrenzte Energiemenge möglichst effizient in Geschwindigkeit umzusetzen.